Fakten statt Fakes

Fakten statt Fakes

Im Kampf gegen Fake News

Wie erkennt man, ob eine Nachricht im Internet wirklich stimmt? Und woran merkt man, dass ein Bild manipuliert wurde? Mit diesen und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufe am Donnerstag (7. Mai) an unserer Schule im Rahmen einer besonderen Weiterbildung zum Thema „Fake News sicher erkennen“.

Stärkung der Medienkompetenz

Die 90-minütige Veranstaltung ergänzte die Projekttage der sechsten Klassen zum Thema „Umgang mit sozialen Medien und Handys“. Ziel des Seminars war es, die Medienkompetenz der Jugendlichen zu stärken und ihnen zu zeigen, wie sie Informationen im Internet kritisch hinterfragen können. Hierfür schickte die „FFH-Academy“ die Journalistin Maike Stolz an die Aue, die den knapp 200 Sechstklässlern viele Beispiele gefälschter Nachrichten und Bilder präsentierte.

Erfahrene Journalisten klären auf

In der heutigen digitalen Welt kann nahezu jeder Inhalte online stellen – doch nicht alles, was im Netz kursiert, ist auch wahr. Genau hier setzte das Seminar an. Unter der Leitung erfahrener Journalistinnen und Journalisten tauchten die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Falschmeldungen und digitalen Manipulationen ein. Dabei erfuhren sie, wie sogenannte „Fake News“ entstehen, warum sie sich in sozialen Medien so schnell verbreiten und welche Rolle dabei auch moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz spielen.

Im Kampf gegen Manipulation

Besonders anschaulich wurde es bei praktischen Übungen. Die Schülerinnen und Schüler lernten unter anderem, manipulierte Bilder zu erkennen, Beiträge in sozialen Netzwerken kritisch zu prüfen und Informationen mit einfachen Methoden zu verifizieren. Ein „Fakt oder Fake“-Quiz sorgte zusätzlich für Spannung und zeigte, wie schwierig es manchmal sein kann, Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden. Der praxisnahe Ansatz des Seminars kam bei den Teilnehmenden gut an. Viele stellten fest, dass ein gesunder Menschenverstand, kombiniert mit einigen einfachen Faktencheck-Methoden, bereits dabei helfen kann, digitale Täuschungen zu entlarven.

Vielen Dank an den Förderverein

Mit der Veranstaltung setzt die „Schule auf der Aue“ ein wichtiges Zeichen für eine zeitgemäße Medienbildung. Denn gerade für junge Menschen, die täglich mit Smartphones und sozialen Netzwerken umgehen, ist es entscheidend zu lernen, Informationen kritisch zu bewerten. Die Botschaft des Seminars war dabei klar: Vertrauen im digitalen Raum entsteht durch Wissen, Aufmerksamkeit und den bewussten Umgang mit Informationen. Fähigkeiten, die die Schülerinnen und Schüler künftig nicht nur in der Schule, sondern auch im Alltag begleiten werden. Die Aueschule bedankt sich beim Förderverein, der diesen interessanten Vortrag finanzierte. Aktuell wird evaluiert, ob es auch in Zukunft eine solchen Veranstaltung geben soll, um die Medienbildung an der Aueschule auszubauen.

 

Text & Bilder: Tobias Schallmayer und Axel Preiss