Besuch einer Bundeswehr-Kaserne

Besuch einer Bundeswehr-Kaserne

Der Alltag bei der Bundesehr

Am 20.05 besuchte die Klasse 10GB die Knüll-Kaserne in Schwarzenborn, animiert durch den Besuch des Jugendoffiziers im Dezember 2025. Durch dessen Vortrag wurde das Interesse geweckt, einmal eine Kaserne zu besichtigen und einen Einblick in die verschiedenen Bereiche und den Alltag dort zu bekommen.

Begrüßung und Einführung in die Kaserne

Nach freundlicher Begrüßung durch den Informationsfeldwebel und den Jugendoffizier wurde die Klasse über den Ablauf des Tages und die Regeln auf dem Gelände informiert. Anschließend hielt der Kompaniechef der 6. Kompanie einen kurzen Informationsvortrag über das dort stationierte Jägerbataillon 1. Er berichtete über die verschiedenen Einsatzstellen des Bataillons, wie zum jetzigen Zeitpunkt Litauen, den Aufbau des Bataillons und der Einteilung der Kompagnien und klärte über den Begriff eines Jägerbataillons auf. Ein Jägerbataillon ist eine spezialisierte Infanterie (Fußsoldaten), die oft in urbanem Gelände, Wäldern oder schwierigem Terrain eingesetzt wird.

Besichtigung verschiedener Kasernenbereiche

Danach wurden die Stuben der Rekrutinnen und Rekruten besichtigt, die durch ihre Modernisierung bei allen Anklang fanden. Kurz darauf startete der Kasernenrundgang mit der Besichtigung des technischen Bereiches. Besonders viel Begeisterung fanden hierbei der Radpanzer Boxer, in dem alle Schülerinnen und Schüler einmal Platz nehmen durften und der Spähwagen Fennek, die beide zusätzlich zu ihrer Größe, auch mit Mobilität beeindruckten. Anschließend wurde der Klasse die Kleiderkammer gezeigt, in der alle Arten von Kleidung, wie Helme, Ausgehuniformen oder Einsatzkleidung für Soldatinnen und Soldaten vorhanden war.

Einblicke in Unterkunft, Fahrzeuge und Ausrüstung

Nach einem bereits spannenden Vormittag durfte die Klasse zusammen mit den Soldatinnen und Soldaten in der Kantine zu Mittag essen. Im Anschluss ging es zur Standortschießanlage, an der eine Gruppe Rekruten ihr Schießtraining absolvierte. Nach einer weiteren Fahrt über das Gelände, kam die Klasse bei einem weiteren Highlight an: der Übungsstätte für den Orts- und Häuserkampf. Dort konnte die Klasse hautnah eine Übung erleben und später auch das Übungsgebäude selbständig besichtigen. Viele waren beeindruckt, dass die Soldatinnen und Soldaten, trotz der schweren Ausrüstung, in den schmalen, verwinkelten und dunkeln Gängen des Gebäudes so gut Orientierung fanden.

Die Hindernisbahn als letzte Station

Nach einem weiteren Stopp kam die Klasse am letzten Besichtigungspunkt an. Dieser war die Hindernisbahn, auch "HiBa" genannt. An jener kann körperliche Fitness und auch die Teamarbeitsfähigkeit der Soldatinnen und Soldaten auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen trainiert und getestet werden. Am Ende des ereignisreichen Tages gab es noch eine Abschlussansprache des Kompaniechefs, nach der die Klasse ihre zweistündige Heimreise antrat.

Ein besonderer Tag neigt sich dem Ende zu

Insgesamt konnte die Klasse viele neue Eindrücke sammeln und einen besonderen Einblick hinter die Kulissen der Bundeswehr bekommen. Jeder konnte sich durch die vielen Facetten und Stationen einen besseren Eindruck verschaffen als allein durch Erzählungen, Medien oder Filme. Der Kasernenbesuch war ein einmaliges und besonderes Erlebnis, da ein so detailreicher Einblick in eine Kaserne sonst selten bis gar nicht möglich ist.

Text: Marlene Langhans (10Gb) und Johanna von der Heyden (10Gb) / Online-Version: Wazma Shafiqi (10Ga) & Minahil Elahi Cheema (10Ga)