Umweltschutz im Alltag

Umweltschutz im Alltag

Grünes Lernen in der Schule

In Schulen werden neue Generationen geprägt. Deswegen ist es ist wichtig, schon früh ein Bewusstsein für unsere Umwelt zu wecken, und das geht am besten durch Aufklären und Vorleben. Somit gibt es auch vieles, was man in der Schule für die Umwelt tun kann:

1. Lehreinrichtungen wie Schulen oder Unis verbrauchen Unmengen an Energie, zum Beispiel für Licht, Heizung oder elektronische Geräte wie Smart Boards, Computer und Tablets. Es wäre es hilfreich, hier in erneuerbare Energien (z.B. Windkraft) zu investieren, um den täglichen Energieverbrauch von Schulen zu decken. Unsere Schule nutzt dafür zum Beispiel ein umweltfreundlicheres Heizsystem als herkömmlich.

2. Umweltbelastungen und Umweltschutz sind seit mehreren Jahren wichtige Themen in unserer Gesellschaft, über die oft diskutiert wird. Daher ist es sinnvoll, auch in der Schule darüber zu reden und zu lehren, um Schülerinnen und Schülern einen besseren Einblick zu geben und sie dazu zu animieren, besser auf ihre Umgebung zu achten.

3. Natürlich sollte man auch hier in der Schule die üblichen Basics für einen umweltfreundlichen Umgang, wie Mülltrennung oder das Einsparen von Energie & CO beachten. Auf die einzelnen Punkte werden wir folgend noch genauer eingehen.

Umweltschutz an unserer Schule

Auch an unserer umweltfreundlichen Schule gibt es Umweltschutzmaßnahmen, die täglich von Lehrerinnen und Lehrern ebenso wie von Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden.

Aktive Mülltrennung ist uns wichtig

Die aktive Mülltrennung nach Farben mit Beschriftung für ein gutes Verständnis der Schülerinnen und Schüler erfolgt in drei allgemeinen Farben, die in unserer Münsterer Region auch für die Abfalltonnen zu Hause benutzt werden, wie Blau für den Papiermüll, Gelb für den Wertstoffmüll bzw. gelben Sack und Grau für den Restmüll. Vor dem Verlassen des Klassenraumes innerhalb der Schule, nach Pausenbeginn oder Schulschluss, wird zum Beispiel jegliche Elektrotechnik ausgeschaltet. Dazu gehören das Licht und die elektrisch betriebenen Smartboard-Tafeln.

Energiesparen als Priorität

Ebenso gehört zur Kategorie des Energiesparens an unserer Schule das Schließen der Fenster, um Heizkörper in der kalten Winterzeit nicht zu überlasten. Die Heizkörper an unserer Schule selbst werden ebenfalls umweltfreundlich betrieben. Man nennt diese Heizsysteme Pelletöfen. Sie sind ziemlich modern und bieten eine nachhaltige Alternative zu fossilen Brennstoffen. Die Heizkörper arbeiten auf Grundlage der aus Holzresten hergestellten Pellets, die dann in Öfen verbrannt werden. Diese Heizungen sind besonders effizient, da sie eine gleichmäßige Verbrennung ermöglichen und die entstandene Wärme gut speichern.

Nachhaltige Essensangebote

Ebenso ist das Essensangebot der Schulmensa im Kiosk sowie im Mittagsmenü sehr nachhaltig und bietet neben nachhaltiger tierischer auch eine pflanzenbasierte Nahrung, die ausschließlich in Deutschland angebaut wird, was ebenfalls wichtig für den Umweltschutz ist. Beispiele für nachhaltige Nahrung im Kiosk sind Salate, belegte Brötchen, Dosen mit geschnittenen Früchten (z.B. Wassermelone, Ananas, etc.), Fruchtjoghurt mit Müsli. Neben Schokoriegeln und Süßgetränken wie Apfelschorlen mit einem niedrigen Zuckergehalt, werden keine stark gezuckerten Lebensmittel angeboten. Im Speiseplan gibt es viele Gerichte, die Bio-Lebensmittel enthalten und es ist für alle gesorgt, auch für Menschen, die sich vegetarisch oder vegan ernähren.

Weniger Autos, mehr Fahrräder

Viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule benutzen Fahrräder, Tretroller, E-Scooter etc. als Transportmittel für den Schulweg, was umweltfreundlicher ist als das Fahren mit Autos. Dafür ist an unserer Schule gesorgt. Es gibt zwei sehr große Stellplätze mit Fahrradständern, die für eine Schülerzahl von knapp 1000 Schülerinnen und Schülern ausreichen, während die Parkplätze eine deutlich niedrigere Anzahl haben. Das zeigt, dass die Schule auf der Aue den umweltfreundlichen Straßenverkehr eher unterstützt. Unsere Schule wurde zudem als "fahrradfreundliche Schule" ausgezeichnet.

ÖPNV statt Auto

Anstatt mit dem Auto - falls dieses kein vollständig elektrisch betriebenes Modell ist - zur Arbeit oder in die Schule zu fahren, kann man mit einem Ticket die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Diese sind zwar eher unkomfortabel im Vergleich zum Auto, jedoch spart eine Person, die ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel benutzt, insgesamt 2,5 Tonnen an CO₂-Abgasen im Jahr. Für Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr würde ein praktisches Ticket bis zu 40€ im Monat kosten. Für Menschen über 21 kostet ein Deutschlandticket pro Monat 58€. Während der durchschnittliche Betrag an Kilometern, die man mit dem Auto zurücklegt, pro Fahrer 1000km beträgt, kostet das ungefähr 100€ im Monat

Beide Transportmittel miteinander verglichen

Im Vergleich wäre ein Ticket für beide Altersgruppen also günstiger als der Sprit, den man monatlich für das Auto bezahlt. Man könnte sich deshalb vornehmen, lieber den Weg zur Arbeit oder zur Schule mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren und die Umwelt zu schützen (Angaben variieren selbstverständlich von Verhältnis zu Verhältnis).

Lieber Duschen statt Baden?

In der kalten Winterzeit möchte man oft ein Bad nehmen und macht dafür die Wanne voll. Aber die Auswirkungen? An die denkt man oftmals nicht. Ein Bad füllt sich durchschnittlich mit 150-180 Litern, während man bei einer Wasserlaufzeit von 5 Minuten im Durchschnitt 75 Liter verbraucht. Ein hoher Wasserverbrauch in der Gesellschaft führt oft zu der Austrocknung von Süßgewässern. Dadurch verlieren viele Tiere ihre Wasserquelle und manche auch ihren Lebensraum.
Unser Tipp: Die Gewässer und Tiere schützen und ab und zu auf die Wanne verzichten, dafür lieber öfter die Dusche benutzen, da ein hoher Wasserverbrauch nicht nur für den Geldbeutel schlecht ist, sondern auch für die Umwelt.

Umgang mit Müll für die Bewohner der Umwelt

Die richtige Mülltrennung ist für uns ebenfalls sehr wichtig, genauso wie das ordnungsgemäße Entsorgen von Müll, anstatt ihn in die Natur zu entsorgen. In Deutschland wird der Müll in Wertstoffe, Altpapier, Restmüll, Biokompost, Sondermüll, Glascontainer, Elektroschrott, Sperrmüll und viele weitere Kategorien aufgeteilt. Durch Waldverschmutzungen verenden Tiere in ihren verseuchten Lebensräumen. Falls ihr deshalb Müll auf dem Boden sehen solltet, den aufsammelt und in die nächste Tonne werft, könntet ihr damit ein tierisches Leben retten. Tiere verwechseln nämlich das Aussehen von Müll mit dem Aussehen ihrer Nahrung und konsumieren unglücklicherweise Abfall, den sie in sehr seltenen Fällen schlucken oder gar verdauen können.

Was wir alle tun können

Natürlich geht der Schutz der Umwelt nicht ganz ohne umweltfreundliche Politik, denn sie bestimmt über fast alles, was hier so passiert und führt zum Beispiel Verordnungen oder Gesetze ein, die es Betrieben nicht erlauben, stark schädliche Stoffe in ihren Produkten zu verarbeiten, welche nicht nur den Menschen, sondern auch der Umwelt schaden. Dennoch gibt es noch viel zu tun und einige Probleme werden nicht behandelt oder gesehen. Darauf kann man aufmerksam machen.

1.   Es gibt viele Demonstrationen wie "Fridays for Future", an denen sich auch Jugendliche und Kinder beteiligen können. Sie veranstalten zum Beispiel auch Online-Demonstrationen, an denen man deutschlandweit teilnehmen kann. Wenn ihr dort mitmachen wollt, findet ihr die genauen Daten auf deren Website.

2.   Heutzutage ist es auch nicht schwer, das Sprachrohr zu nutzen, welches einem soziale Medien bieten, natürlich mit der nötigen Vorsicht im Internet.

3.   Umweltschutz ist ein Thema, welches uns alle betrifft, über das man offen sprechen kann und sollte, nicht nur in der Schule.

4.   Es gibt neben "Fridays for Future" auch viele weitere Umweltschutzorganisationen wie "NAJU" (Naturschutzjugend bei NABU) oder "BUNDjugend", welche sich auf die Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am Umweltschutz konzentrieren. Diese sind meist größer und gut organisiert, also perfekt, wenn man nicht allein handeln möchte. Auf deren Websites findet ihr online zusätzlich viele spannende und aktuelle Informationen zum Umweltschutz, falls euch das Thema interessiert.


(Webseiten: https://fridaysforfuture.de, https://www.naju.de, https://www.bundjugend.de I stand Jan. 2026)

 

Text, Bilder & Online-Version: Marleen Günther (10Gb) und Victoria Maier (10Gb)