Schule auf der Aue > Startseite > Können die neuen Lernlandschaften überzeugen?

"Der Unterricht hat sich verändert"

Seit dem Schuljahr 2019/20 ist das neue Gebäude fertig und die Schüler der neuen 5. und 6. Klassen sind erfolgreich eingezogen. In einem Interview mit einem Lehrer und seinen Schülern zeigt sich, dass die neue Lernlandschaft sehr gut ankommt.

Interview mit Herrn von der Heyden:

Wie finden Sie die neue Lernlandschaft?

Mir gefällt sie sehr gut. Ich finde sie sehr schön

Was war die Idee hinter dem Projekt?

Die Idee war, dass man das Lernen etwas verändert. Die Schüler sollen dabei verstärkt die Möglichkeit bekommen, in Gruppen und auf großer Fläche zu arbeiten. Die Landschaft soll eine gemütliche Atmosphäre bieten, in der die Schüler gerne arbeiten. Die großen Fenster dienen dazu, dass die Schüler trotzdem von Lehrern beaufsichtigt werden, wenn sie außerhalb der Klassenräume sind.

Inwiefern ist es für Sie einfacher bzw. schwieriger, zu unterrichten?

Der Unterricht hat sich etwas verändert. Durch die Smartboards muss ich einiges mehr zu Hause vorbereiten, z.B. Material einscannen und auf einen USB-Stick ziehen. Allerdings bietet die Tafel im Unterricht viele Möglichkeiten, um beispielsweise etwas zu einem bestimmten Thema im Internet rauszusuchen und zu veranschaulichen.

Hat das Projekt Auswirkungen auf die schulischen Leistungen der Kinder?

Ich denke ja, denn wenn Schüler gerne zur Schule kommen, macht die Schule mehr Spaß und sie gehen motivierter an ihre Aufgaben. Dadurch ist die Qualität der Schülerarbeiten erhöht.

Hat sich das Verhalten der Schüler durch die Lernlandschaft verändert?

Die Schhüler gehen auf jeden Fall bedachter mit den Materialien im neuen Gebäude um, weil sie sehen, dass alles neu ist. Ihnen ist sehr wichtig, dass nichts beschädigt wird.

Haben Sie Vorschläge, wie man im weiteren Verlauf des Umbaus die Lernlandschaften verbessern könnte?

Was mir nicht so gut gefällt, sind die Tische, da durch die Einzeltische viel mehr Platz gebraucht wird. Die alten Doppeltische waren sehr viel effektiver, da sie auch nicht so einfach verschoben werden konnten. Ansonsten wird eine nette Atmosphäre geboten.

Finden Sie es gut, mit dem Smartboard zu unterrichten oder fehlt Ihnen die ursprüngliche Tafel?

Ich möchte die Smartboards auf keinen Fall gegen eine normale Tafel eintauschen. Trotzdem finde ich es praktisch, dass in den Klassenräumen noch ein Whiteboard vorhanden ist.

Nilay Hunca, Joshua Löbig, Herr von der Heyden

 

Interview mit Joshua und Nilay aus der 6. Klasse

Wie findet ihr die Lernlandschaft?

Wir finden sie sehr schön, ordentlich und gemütlich.

Inwiefern fandet ihr es vor der Lernlandschaft besser bzw. schlechter?

Es ist jetzt besser, denn wir haben jetzt Smartboards und alles ist viel elektrischer und moderner. Der Unterricht kann durch die Smartboards und das Internet viel anschaulicher gestaltet werden.

Wie findet ihr es, dass die Jahrgangsstufen voneinander abgetrennt sind?

Das ist sehr gut, denn dadurch sind nicht so viele Schüler im Gebäude.

Wann dürft ihr aus der Klasse raus?

Wir dürfen sehr oft mit Erlaubnis des Lehrers während des Unterrichts vor die Klassenräume und dort arbeiten. Oftmals entscheidet der Lehrer, wer raus darf. Wir können uns draußen meist besser konzentrieren, denn wenn alle in der Klasse sind, ist es oft sehr laut. Trotzdem können wir jerderzeit den Lehrer um Hilfe bitten und wenn es zu laut ist, müssen wir wieder in die Klassenräume.

Findet ihr es gut, dass in der Lernlandschaft mit Smartboards unterrichtet wird?

Ein Vorteil ist, dass der Unterricht durch Bilder anschaulicher ist. Wir dürfen auch öfters mal unsere Lösungen an die Tafel schreiben, allerdings dürfen wir nicht alleine das Internet öffnen.

Wie findet ihr die Gestaltung der Lernlandschaften?

Hier ist es viel moderner und gemütlicher, allerdings vermissen wir die bemalten Wände der Abgängerklassen.

Würdet ihr gerne etwas an der Lernlandschaft verändern?

Es wäre schön, wenn auch hier die Wände bemalt werden könnten und wenn es wieder die typischen Schließfächer im Flur gäbe statt im Klassenraum.

Text und Bild: Hannah Holzbauer (10Gc), Vivian Vitasovic (10Rb), Lea Ewald (10Rb)

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