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Die Eingangsstufe (Klassen 5 und 6)

Die Eingangsstufe umfasst die Förderstufe und eine gymnasiale Eingangsstufe. In der Förderstufe werden die Schülerinnen und Schüler unterrichetet, deren weitere schulische Laufbahn noch offen ist. die Förderstufe übernimmt damit eine Orientierungsfunktion zwischen der Grundschule und den folgenden weiterführenden Schulzweigen der Gesamtschule:

Die gymnasiale Eingangsstufe ermöglicht Schülerinnen und Schülern mit entsprechendem Leistungsvermögen einen Unterricht auf gymnasialem Niveau ab der Klasse 5.

Hier finden Sie die Versetzungsregelungen der Schulzweige als Download...

Die Förderstufe

Im Unterricht der Förderstufe werden differenzierende Unterrichtsverfahren angewandt. Jeder Schüler soll Gelegenheit haben, seiner Begabung und seinem Leistungsvermögen entsprechend gefördert zu werden, um nach Abschluss der Förderstufe die schulische Laufbahn in dem ihm gemäßen Schulzweig (Hauptschulzweig, Realschulzweig oder Gymnasialzweig) fortsetzen zu können.

Der Kernunterricht der Förderstufe ist der Unterricht im Klassenverband. Die Klassenlehrer unterrichten als wichtige Bezugsperson möglichst viele Stunden in ihren Klassen. Die durchschnittliche Schülerzahl pro Klasse darf die Zahl 30 nicht überschreiten und liegt erfahrungsgemäß zwischen 25 und 28.

Der Kursunterricht umfasst die Fächer Englisch und Mathematik, im 6. Schuljahr auch Deutsch. In diesen Fächern wird ein Kurssystem mit unterschiedlich hohen Anforderungen eingerichtet (Differenzierung in Grund- und Ergänzungskurse). Die Zuordnung zu einem bestimmten Kurs erfolgt für die Fächer getrennt. Anhaltspunkte für die Ersteinstufung in die Kurse erhalten die Lehrer der Förderstufe aus den mündlichen und schriftlichen Lernergebnissen während des ersten Halbjahres der Förderstufe, in dem noch keine Kurse eingerichtet werden. Der Wunsch der Eltern ist bei der Ersteinstufung entscheidend.

Übergänge (Umstufungen) von einem Kurs in einen anderen sind möglich:

  • In den höheren Kurs, wenn ein Schüler anderen Anforderungen gewachsen erscheint
  • In den niedrigeren Kurs, wenn für den Schüler trotz Hilfen ein erfolgreiches Mitarbeiten im bisherigen Kurs nicht mehr gewährleistet ist

Schulische Hilfen werden durch Förderkurse gegeben, in denen sowohl Schüler mit Lernschwierigkeiten, als auch Schüler, die in den nächst höheren Kurs aufsteigen wollen, Unterstützung finden.

Nach intensiver Beratung der Eltern legen die Klassenkonferenzen im Frühjahr der Jahrgangsstufe 6. für jeden Schüler/-in fest, welcher Schulzweig ab Klasse 7 jeweils besucht werden soll. Dabei berücksichtigt sie vor allem die Gesamtpersönlichkeit, den Leistungswillen, die Kurszugehörigkeit und den Leistungsstand des Schülers. Gegen diese Entscheidung gibt es keine Einspruchsmöglichkeit von Seiten der Eltern.

Der Gymnasialzweig

Die gymnasiale Eingangsstufe (G8)
Schülerinnen und Schüler werden in die Klassen 5 der gymnasialen Eingangsstufe aufgenommen, wenn die Grundschule eine entsprechende Empfehlung ausspricht oder wenn die Eltern dies bei abweichender Grundschulempfehlung ausdrücklich wünschen.

Über den Verbleib der letztgenannten Gruppe im gymnasialen Zweig entscheidet die Klassenkonferenz auf Grund des Leistungsstandes nach Ende des ersten Halbjahres. Im übrigen gelten die üblichen Versetzungsbestimmungen für die Jahrgangstufen 5-9.

Für alle Schülerinnen und Schüler der Eingangsstufe bietet die Schule Fördermaßnahmen für rechtschreibschwache Schüler an. Auch gibt es seit einigen Jahren eine Hausaufgabenhilfe, die während der gesamten Schulwoche für die Jahrgangstufen 5 und 6 angeboten wird.

Nach Ende der Klasse 6 können die Schüler dann in einer ihnen vertrauten Umgebung die Jahrgangstufen 7-9/10 der drei Schulzweige besuchen und bis zum Abschluss der Klasse 9/10 an unserer Schule bleiben.

Der Gymnasialzweig (G8: Klassen 7-9)
Der Unterricht im Gymnasialzweig fordert von allen Schülerinnen und Schüler die Bereitschaft, ihre Kenntnisse und Fertigkeiten umfassend zu vertiefen.

Dazu gehören neben dem Fortführen der 1. Fremdsprache (Englisch) und 2. Fremdsprache (Französisch, Latein oder Spanisch) ab Klasse 6 eine Steigerung der Anforderungen in allen Fächern, die sich an den Eingangsvoraussetzungen der weiterführenden Schulen in Dieburg orientieren.

Schülerinnen und Schüler des Gymnasialzweigs können ab Klasse 8 eine 3. Fremdsprache (Französisch, Latein, Spanisch) lernen.

Ebenso selbstverständlich nehmen alle Schülerinnen und Schüler an einem zweiwöchigen Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9 teil.

Der Gymnasialzweig schließt mit dem Versetzungszeugnis in die Klasse 10 ab. Damit können das Oberstufengymnasium (Alfred-Delp-Schule, Dieburg) oder das Berufliche Gymnasium (Landrat-Gruber-Schule) besucht werden, die in drei weiteren Schuljahren zum Abitur und damit zur allgemeinen Hochschulreife führen.

Der Realschulabschluss wird nach erfolgreichem Besuch der Klasse 10 zuerkannt.

ACHTUNG: mit dem Schuljahr 2013/2014 kehrt unsere Schule zurück zu "G9" (den entsprechenden Artikel finden Sie hier...)

Damit ändern sich für künftige Gymnasialschüler im Wesentlichen folgende Punkte:

  • Die Schüler besuchen die Sekundarstufe I von Klasse 5-10 und werden nach dem G9-Lehrplan unterrichtet.
  • Die zweite Fremdsprache beginnt erst in der 7. Klasse
  • Schüler, die sich für eine dritte Fremdsprache entscheiden, lernen diese ab der 9. Klasse
  • Der Wechsel in die E-Phase der Gymnasialen Oberstufe findet erst nach der 10. Klasse statt.

Der Realschulzweig

Der Unterricht im Realschulzweig erwartet von den Schülerinnen und Schülern eine vertiefende Beschäftigung mit theoretischen und praktischen Themenbereichen.

Dem entspricht die Wahlmöglichkeit zwischen der 2. Fremdsprache (Französisch oder Spanisch) und einem breitgestreuten Wahlpflichtangebot für die Klassen 7 bis 10.

Im Realschulzweig wird ein zweiwöchiges Betriebspraktikum in der Jahrgangsstufe 9 durchgeführt, um Einblicke in die Arbeitswelt und Hilfen bei der Berufsfindung zu vermitteln. Regelmäßige Sprechstunden der Berufsberatung an unserer Schule unterstützen diese Bemühungen.

Die fundierte Ausbildung im sprachlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich mündet in eine Abschlussprüfung. Der mit dem Bestehen der Prüfung erreichte Abschluss der Mittleren Reife am Ende der Klasse 10 ist eine solide Grundlage für den Eintritt in das Berufsleben.

Realschüler mit guten Leistungen (Qualifizierender Realschulabschluss) können ihre schulische Ausbildung fortsetzen, indem sie an Fachoberschulen, das berufliche Gymnasium (Landrat-Gruber-Schule, Dieburg) oder an die Gymnasiale Oberstufenschule (Alfred-Delp-Schule, Dieburg) wechseln und dort die allgemeine Hochschulreife (Abitur) erwerben.

Der Hauptschulzweig

Der Unterricht im Hauptschulzweig auf alle Schülerinnen und Schüler zugeschnitten, die eine besondere Leistungsfähigkeit im Rahmen einer praxisnahen schulischen Ausbildung erwarten lassen.

Die Unterrichtsinhalte bauen auf den gleichen Grundlagen wie in den anderen Schulzweigen auf, werden dann aber durch den Schwerpunkt Arbeitslehre praxis- und berufsorientiert gestaltet. Im Hauptschulzweig werden so Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt, die den Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitwelt gerecht werden. In diesem Zusammenhang wurden wöchentliche Praxistage für die 8. Klassen eingeführt, in denen die Schülerinnen und Schüler jeweils an einem Tag in der Woche in einem Betrieb arbeiten. Dadurch werden direkte betriebliche Erfahrungen in verschiedenen Berufsfeldern ermöglicht, um die Entscheidung für den Übergang in Lehre und Beruf auf solide Füße zu stellen.

Das Erlernen einer Fremdsprache (Englisch) ist verpflichtend und wird zum Erreichen höherer schulischer oder beruflicher Qualifikation häufig vorausgesetzt.

Als zusätzliche Orientierung in der Arbeitswelt und als Hilfe bei der Berufsfindung dienen ein dreiwöchiges Betriebspraktikum in der 8. sowie ein zweiwöchiges Praktikum im 9. Schuljahr. Außerdem finden regelmäßige Sprechstunden der Berufsberatung an unserer Schule statt.

Mit dem Bestehen der Abschlussprüfung erreichen Schülerinnen und Schüler nach dem 9. Schuljahr den Hauptschulabschluss und damit die Qualifikation, Berufe in Handel, Handwerk und Verwaltung zu ergreifen.

Darüber hinaus bietet dieser Abschluss eine Vielzahl von schulischen und außerschulischen Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten wie etwa den Besuch des 10. Hauptschuljahres mit der Möglichkeit, den Realschulabschluss zu erreichen.