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Unser großer Tag am Frankfurter Flughafen

Am Freitag, dem 18.11.2016, traf sich unsere Klasse 10Rc um 07:45 Uhr an der Schule, um gemeinsam zum Frankfurter Flughafen zu fahren. Dort wollten wir den Flughafen besichtigen und Informationen zu den Ausbildungsplätzen bei Fraport erhalten. Um 08:00 Uhr ging es mit dem Bus nach Frankfurt, das dauerte ca. 45 Minuten und ging schneller als erwartet, denn normalerweise ist der Verkehr nach Frankfurt am Morgen immer chaotisch. Gegen 09:00 Uhr kamen wir dort an und suchten erstmals den Tourismus-Shop im Terminal 2, denn dort würden wir unsere Tickets für die Bus-Tour bekommen. Ich, also Aileen, habe die folgende Reportage unter Mithilfe meiner Mitschülerinnen Jennifer, Nina und Sophia verfasst. Ich hoffe, ihr könnt euch einen guten Eindruck von unserem Ausflug machen.

Die Ankunft

Doch bevor wir auf die Suche gingen, guckten wir wie gebannt auf die große Anzeigetafel, wo sämtliche Flüge aufgelistet waren. Da ich persönlich diese ratternden Tafeln nur aus Filmen kannte, war ich sehr erstaunt, wie groß sie eigentlich war. „Was haltet ihr davon, dass wir kurz einen Flug nach New York buchen?“, fragte Herr Preiss uns aus Spaß, da in Kürze ein Flug dorthin starten würde. Wir beobachteten die Tafel noch eine Weile und hörten noch das Klicken der Änderung eines Fluges. Nach kurzem Suchen fanden wir den Shop. Von dort an gab Herr Preiss bekannt, dass wir Schüler ein halbe Stunde Zeit hatten, um uns umzugucken, bis die Führung beginnen würde.

Die kleine Pause

Der Flughafen war nach unseren Eindrücken sehr groß und wirklich beeindruckend aufgebaut. Mehrere Schüler gingen zu diversen Imbissen, um sich erstmals für den restlichen Tag zu stärken. Ich ging mit meinen zwei Mitschülerinnen Burcu und Hande herum. Wir guckten uns einfach verschiedene Läden an und machten uns ein Bild von einem Teil des Flughafens. Herr Preiss trank derweil mit Frau Seber einen sehr leckeren Café, wie er uns erzählte. Nach der halben Stunde trafen dann alle am Treffpunkt pünktlich ein und Frau Kahn kam auch noch dazu, da sie in Frankfurt wohnte und deshalb gleich dort hinfahren konnte. Nach kurzem Warten traf dann auch die junge Frau ein, die uns herumführen sollte.

Besichtigung der Terminals

Vor Beginn der Busrundfahrt wurden wir abgecheckt, da wir in den „Sicheren Bereich“ gingen. „Wir nennen diesen Bereich ‚sicheren Bereich‘, da hier nichts durchkommt ohne gründliche Durchsuchung", erklärte uns die junge, blonde Frau, damit wir auch verstanden, warum wir durchleuchtet wurden. Also mussten wir unsere Taschen und alles, was aus Metall bestand oder enthielt, in Boxen packen, damit diese einzeln kontrolliert werden konnten. Für mich war es, als ob wir wirklich wegfliegen würden. Nachdem wir kontrolliert waren, durften wir in den sicheren Bereich und in den Bus, der uns über das Flughafengelände fahren würde. Die junge Dame war dann auch schließlich die, die uns alles über den Flughafen erklärte. „Ich fand das sehr cool, dass sie alles auswändig aufsagen konnte, wie zum Beispiel, welches Flugzeug wohin flog", berichtete Nina, und auch Sophia äußerte sich dazu: „Ich fand es sehr beeindruckend, wie sie uns einfach diese ganzen Informationen zu allem geben konnte, wo wir sind oder was an diesem Ort passiert. Ich persönlich könnte mir diese Infos nicht alle einprägen.“ So viele Fakten könnte ich mir persönlich aber auch nicht merken. Wir fuhren also durch beide Terminals durch und die junge Dame erklärte uns wirklich alles, was wir wissen mussten oder wollten. Unter anderem fuhren wir am "Siegerflieger" vorbei, in dem die deutsche Fußball-Nationalmannschaft für die WM nach Rio reiste. Außerdem konnten wir beobachten, wie das größte Flugzeug der Welt,ein A380, startete. Dies war für uns unvergesslich.

Jobsuche bei Fraport

Nach der Busrundfahrt wurden wir in ein riesengroßes und modernes Gebäude geführt, wo uns ein netter junger Mann empfangen hat. Er erzählte uns etwas über seinen Beruf und über die vielen verschiedenen Ausbildungsplätze. Da "Fraport" sehr beliebt bei den Jobsuchenden ist, muss man sich mindestens ein Jahr früher bewerben. Er sagte auch, dass man, wenn man als Stewardess arbeiten möchte, sich nicht bei "Fraport" bewerben kann, sondern bei den jeweiligen Fluglinien. Am Ende der Präsentation stellten zwei Azubis ihre Ausbildungsberufe vor. Beide waren im zweiten Semester. Zuletzt bekamen wir alle einen Turnbeutel, der mit Kleinigkeiten gefüllt war, z.B. mit Gummibärchen, mit einem Stift, einem Geodreieck, einem Textmaker, einem Schlüsselbund und einer Fraport-Broschüre. Dann sind wir zusammen zurück zur Schule gefahren. Uns hat der Ausflug sehr gut gefallen. Es war beeindruckend, die vielen Flugzeuge zu sehen und ein wenig über die Geschichte des Flughafens zu erfahren. 

Text: Aileen Leicht, Jennifer Hartig, Nina Bangnowski, Sophia Scheiner (alle 10Rc)
Bilder: Aileen Leicht, Denise Vagts

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