Schule auf der Aue > Chronik > Schuljahr 2017/2018 > Ab Sommer startet unser naturwissenschaftliches Pilotprojekt

Aueschule macht Forscherträume wahr

Beim Übergang von der vierten in die fünfte Klasse haben die „kleinsten Gymnasiasten“ künftig an der „Schule auf der Aue“ eine größere Auswahl. Wie gehabt können die Fünft- und Sechstklässler eine Wochenstunde zusätzlich das Fach Musik belegen und im Orchester proben und musizieren. Zusätzlich zum „Schwerpunkt Musik“ will die Aueschule jedoch zum neuen Schuljahr 2018/19 seinen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt ausbauen, zunächst in Form eines Pilotprojekts.

Eltern der Viertklässler besuchen die Aueschule

Dies erklärte Direktorin Sabine Behling nun den neugierigen Eltern von Viertklässlern, die ihre Kinder bislang auf die Grundschulen in Altheim, Eppertshausen und Münster schicken. Im Sommer 2018 steht dann der Wechsel an die weiterführende Schule an. Und dass die Aueschule sehr gute Angebote für die Fortsetzung der Schulzeit im Programm hat, davon konnten sich die Eltern an zwei Info-Abenden in der Mensa (am 16. und 23.11.) sowohl in Form von Vorträgen als auch Rundgängen überzeugen.

Schwerpunkt Naturwissenschaft als Pilotprojekt

„Mit dem neuen naturwissenschaftlichen Schwerpunkt reagieren wir auf Anregungen vieler Eltern und unserer Lehrer“, erklärt Schulleiterin Behling. Lehrerin Heike Gondolf, die außer an der Aueschule auch an der Oberstufe der Dieburger „Alfred-Delp-Schule“ die Fächer Biologie und Chemie unterrichtet, hat sich gemeinsam mit Schulleitung und Kollegen Gedanken über die inhaltliche Ausfüllung des neuen Aue-Schwerpunkts gemacht.

Keine Nachteile trotz naturwissenschaftlichen Schwerpunkts

So soll das Pilotprojekt bereits in den Klassen 5 und 6 des gymnasialen Zweiges starten: „In einer zusätzlichen Wochenstunde wollen wir im Fach Biologie Themen behandeln, für die im Regelunterricht zu wenig Zeit bleibt“, so Frau Gondolf. Mögliche Themen werden hier „Die Überwinterung von Tieren und Pflanzen“, „Bienen und Insekten“ oder „Spezielle Anpassungen von Tieren und Pflanzen an ihren Lebensraum“ sein. Zudem wollen die Nachwuchs-Naturwissenschaftler fleißig experimentieren. „Die Schülerinnen und Schüler wählen sich in diesen Schwerpunkt für zwei Schuljahre verbindlich ein“, fährt die Pädagogin fort. Bei der Gestaltung des Zusatzangebotes wolle man jedoch darauf achten, dass Kinder ohne den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt keine Nachteile haben.

Wie geht es in den höheren Klassen weiter?

In der 7. und 8. gymnasialen Klassenstufe der Aueschule soll dann eine zweistündige naturwissenschaftliche AG den Schwerpunkt Physik und Chemie abdecken, die während der kompletten zwei Schuljahre auch besucht werden muss. Diese AG sei jedoch nicht zu verwechseln mit der beliebten „NaWi-AG“, die die Aueschule seit vielen Jahren in ihrem breit aufgestellten, kostenlosen Nachmittagsangebot hat: Diese AG wird unabhängig vom Zusatzangebot schulform- und jahrgangsübergreifend fortgeführt.
In der 9. und 10. gymnasialen Klassenstufe wird im Rahmen des „Wahlpflichtunterrichts“ ein zweistündiger „NaWi-Schwerpunkt“ angeboten, der die Fächer Biologie, Physik und Chemie beinhaltet. In diese WPU-Kurse wählen sich die Schülerinnen und Schüler für zwei Jahre verbindlich ein.

Das Schmuckstück NaWi-Bau

Dass die Aueschule die besten Voraussetzungen für den naturwissenschaftlichen Unterricht bietet, davon konnten sich an beiden Info-Abenden jeweils bis zu 80 Eltern ein Bild machen. Der NaWi-Fachtrakt hinter dem Hauptgebäude ist das Schmuckstück der kooperativen Gesamtschule. Die Physik-, Chemie- und Biologieräume bieten neben interaktiven Tafeln auch mobile Apparaturen an jedem Sitzplatz, die das Experimentieren ermöglichen. Im hellen, freundlichen Labor bleiben keine Forscherträume unerfüllt.

Erfolgreiches Lernen im modernen NaWi-Bau

Der NaWi-Bau gibt schon jetzt einen Eindruck, wie die Aueschule in einigen Jahren aussehen wird: Hinter einer modernen, optisch ansprechenden Fassade verbergen sich dann Unterrichtsräume, in denen man gerne und erfolgreich lernen kann. Einen Eindruck können sich Interessierte im Rahmen des „Tages der Offenen Tür“ bzw. „Nikolausmarktes“ machen, der am Samstag, 9. Dezember, zwischen 11 und 16 Uhr stattfand. In diesem Rahmen informierten Schulleitung und beteiligte Lehrer auch gerne über das Politprojekt „Schwerpunkt Naturwissenschaften“.

Text: Axel Preiss / Online-Version: Lars Jelinek und Naomie Darrow (beide 10Rb)

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