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Das AueTheater wurde im Jahr 2005 von den beiden Lehrkräften Frau Kraatz und Herrn v.d. Heyden gegründet. Schon von Beginn an war der Schülerandrang groß. Mit 20 begeisterten Schauspielern führte die Theater AG im Jahr 2006 das Stück Desperado von Peter Klusen in der Aula der katholischen Kirche, dem eigentlichen Probenort der Laiengruppe, auf. Das Stück wurde in nur einer Vorstellung von 220 Zuschauern enthusiastisch aufgenommen.

Im Schuljahr 07/08 war es dann soweit: Jetzt ging es auf die deutlich größeren Bretter der Kulturhalle. Mit dem tragischen Musical Blutsbrüder von Willy Russel konnte die Schauspieltruppe in zwei ausverkauften Vorstellungen insgesamt 950 Zuschauer in ihren Bann ziehen. Unter Federführung des Musiklehrers Herrn Lehmler wurden eigens für dieses Stück eine Band gegründet und Sänger gefunden. Mit der Unterstützung des Fachbereichs Arbeitslehre, des Fördervereins, der Schulleitung und des Theaterpädagogen Herrn Bauch ist hier aus der Vision einer kleinen Schülergruppe ein schulisches Gesamtkunstwerk erwachsen, welches schließlich auch bei den Schultheatertagen im Darmstädter Staatstheater aufgeführt wurde.

Im Jahr 2009 stand das Stück Wilder Panther von Günter Jankowiak auf dem Spielplan, bei dem diesmal sogar die Schauspieler Gesangseinlagen hatten. Wieder unterstützt von einer Band, begeisterte das Schülerensemble in gut besuchten Vorstellungen. Das AueTheater schätzt sich glücklich für die Unterstützung der diesjährigen Inszenierung erneut die freischaffende Regisseurin Ina Annett Keppel gewonnen zu haben. Bereits im letzten Jahr trug Frau Keppel zum Erfolg des „Wilden Panthers“ bei und kümmert sich seitdem auch um den Schauspieler-Nachwuchs. In der Etüdengruppe begeistert die Regisseurin rund 15 Jungschauspieler mit Improvisationsübungen und Übungen für Stimme und Ausdruck – eben dem Handwerkszeug für das Theaterspielen.

Meine kleine Geschichte des AueTheaters

von Jennifer Rink (Abgängerin 2011)

"Nach den Sommerferien wurde uns das nächste Stück Die Welle von Morton Rhue vorgeschlagen. Die Begeisterung war riesig. Ich finde, uns zeichnet unter anderem auch die Auswahl unserer Theaterstücke aus, weil wir nicht irgendwelche Stücke spielen, sondern mit unseren Aufführungen immer auch das Publikum zum Nachdenken anregen wollen.

Am Tag der Premiere waren wir alle super aufgeregt. Als wir dann auch noch erfuhren: „Die Stühle reichen nicht, es müssen welche dazu gestellt werden!“, war klar: volles Haus - wenn jetzt was passiert!!! Doch es wurde ein riesiger Erfolg – ein beeindruckendes Gesamtergebnis durch eine gelungene Zusammenarbeit vieler Arbeitsgruppen.

 

Unterstützt wurde und wird unsere Arbeit von der Theaterband und der freischaffenden Regisseurin Ina Annett Keppel, die sich auch um die Förderung der Jungschauspieler - der sogenannten Etüdengruppe - kümmert. Lobenswert zu erwähnen sind ebenso die Schüler, die sich für Technik und Bühnenbild engagieren.

Für mich wird die Theaterzeit an unserer Schule immer in sehr schöner Erinnerung bleiben! Freuen Sie sich jetzt auf unser aktuelles Stück Romeo & Julia frei nach William Shakespeare. Ich wünsche Ihnen viel Spaß..."

(Auszug aus dem Programmheft zu "Romeo & Julia", 2011)